Re: Kapitalismus, Imperialismus, Globalisierung… - Britische Polizei beobachtet Protest-Web…

-barry.ie/?p=743″>fahrradm und Reich wird es immer geben - dies ist eine Grundtatsache der
>Menschheit.
Ja, genau. Und Sklaven und Sklavenhalter wird es immer geben - das ist
eine Grundtatsache der Menschheit.
Und Kaiser und König wird es immer gegeben, sie wurden von Gott
eingesetzt - dies ist eine Grundtatsache der Menschheit.
Die, die auf der Sonnenseite sitzen, haben die zugrundeliegende
Ungerechtigkeit schon immer mehrheitlich als “gottgegeben” oder
“naturgegeben” angesehen.
>Aber es gibt unter uns immer noch solche sozialrevolutionären
>Schwärmer, die glauben, wir würden alle glücklich sein, wenn wir
>in einer sozialistischen Urgemeinschaft leben
Wieso Urgemeinschaft? Und: Wenn, dann kommunistisch.
>in der keiner mehr hat, als der andere.
Auch das ist weder Sozialismus noch Kommunismus. Im Kommunismus sollte
(der Theorie nach) durchaus mehr bekommen, wer mehr braucht. Ich
brauche z. B. keinen Elektrorollstuhl, sondern ein Fahrrad. Oma XY
braucht einen Rollstuhl (und kann einen Elektrorollstuhl gut
gebrauchen), aber braucht kein Fahrrad. Also hätte sie in einem
Kommunismus einen Rollstuhl zu kriegen und ich ein Fahrrad, auch wenn
ein
Rollstuhl deutlich teurer / aufwändiger in der Produktion ist, als
ein Fahrrad.
Du wirfst hier scheinbar mit Begriffen um Dich, die Du nicht
verstehst.
>Aber eine solche Gesellschaft ist die reine Utopie.
>Sogar im “real existierenden Sozialismus” der ehemaligen DDR oder
>Sowjetunion gab es Arm und Reich.
Der “real existierende Sozialismus” hat a) nicht für sich in Anspruch
genommen, ein Kommunismus zu sein, somit ist das kein Widerspruch. b)
gehört er (wie Du ja auch selbst gemerkt hast) in Anführungszeichen,
denn er war auch kein Sozialismus, obwohl er sich so genannt hat.
Holger

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