risikoabsicherung, warenspawning :) - Schöne neue Wirtschaftsscheinwelt
fahrrad Bei optimaler Versorgung sähe das Beispiel so aus:
> > ———————————————-
> > A hat 2 Fahrräder, braucht aber nur eines. B will ein Fahrrad
> > Fahrräder verfüggbar: 2
> > Benötigte Fahrräder: 2
> > A hat einen Vorteil davon B das Fahrrad zinslos zu leihen, da er es
> > nicht benötigt, aber dann, wenn sein altes Fahrrad verrostet ist, und
> > er wieder eines benötigt ein nigelnagelneues bekommt. Die Alternative
> > für A wäre das 2. Fahrrad, dass er nicht benötigt, verrosten zu
> > lassen, und hätte damit weniger davon, als wenn er B das Fahrrad
> > zinslos verleiht.
>
> …also verleiht A das Fahrrad vertraglich an B für sagen mal 2
> Jahre.
> Dummerweise geht das Fahrrad von A zu Bruch und er braucht ein neues
> Fahrrad, nur kann er es nicht von B zurück verlangen, da der Vertrag
> 2 Jahre läuft.
Ja das ist plötzlich zusätzliche Nachfrage, und um die zu befriedigen
müsste das System wieder wachsen, um auch den Fahrradbruch abzudecken
(mehr Fahrräder pro Zeiteinheit müssten produziert werden). =>
positiver
Zinssatz.
In einem grösseren Wirtschaftssystem wird die Bruchhäufigkeit über
alle Fahrräder nicht stark schwanken, und deshalb in einem
stagnierendem System im Fahrradangebot diese Bruchhäufigkeit
berücksichtigt sein.
>
> Aber es gibt ja noch C, der immer ein paar Fahräder auf die Schnelle
> zur verfügung hat. C lässt sich das auch gut bezahlen…
Vorsicht man kann nicht einfach zusätzliche Marktteilnehmer
dazuspawnen. Wenn zuwenige Fahrräder am markt sind, dann sind
zuwenige da, und es muss investiert werden, damit die
Fahrradversorgung wieder optimal wird, und es kann nicht einfach “C”
auftauchen der die Fahrräder zur Verfügung stellt.
Das wäre so wie: Jeder hat 1.000.000 Euro aber niemand arbeitet was,
und kann sich leider nichts kaufen, weil ja niemand was arbeitet.
Aber es gibt ja da noch C der hat immer massig Waren auf Lager… :),
)
>
> Zinsatz=0?
Zinssatz=Wachstumsrate
> Im übringen wird A dazu genötigt ein weiteres Fahrrad (wenn er eines
> hat) an D zu verleihen (er hat ja einen Nachteil, wenn er es nicht
> tut). Leider ist D nicht so zuverlässig wie B und bringt das Fahrrad
> vieleicht nicht wieder zurück…
Dass ist wieder ein anderer Punkt: Die Risikoabsicherung. Das ist ein
rein Versicherungsmathematisches Problem und hat keinerlei Auswirkung
auf den eigentlichen Zinssatz. Die Risikoprämie soll ja das Risiko so
aufwägen, dass dadurch langfristig weder ein Verlust noch ein Gewinn
entsteht.
>
> Investitionssicherheit nicht sehr hoch!
> So einfach ist das nun auch wieder nicht.
Das alles einfach ist hat keiner behauptet. Die Risikoprämie kann man
aber getrost weglassen.
> > Nur der vollständigkeit halber mit schrumpfendem Markt:
>
> Der schrumpfende Markt ist für kein System tragbar.
Einem Freiwirtschaftssystem können meiner Meinung nach auch LEICHT
schrumpfende Märkte nichts anhaben.