Re: Dann dürfen Einarmige kein Auto/Fahrrad mehr fahren! - Verkehrsminister: Handy-Verbot auch für …
fahrradßerdem:
(endlose Liste, Schnipp)
> Wir brauchen einfach mehr Gesetze, die unser Leben regeln.
Nein, wir brauchen einfach mehr Leute mit Realitätssinn.
Das Problem ist einfach, daß sofort, wenn eine Gruppe reglementiert
werden soll, diese Zeter und Mordio schreit und so tut, als sei ihnen
nun jedwedes Recht geraubt worden.
Mal ehrlich: Es macht eigentlich keinen Sinn, auf einem Fahrrad mit
einem Handy zu telefonieren.
Das sollte eigentlich jedem einleuchten.
Im Auto macht es nur Sinn, wenn man eine Freisprecheinrichtung mit
Sprachsteuerung hat und dann ist es noch nicht ohne.
Ich habe keine und ich habe natürlich auch schon im Auto telefoniert.
Aber mir ist das auf den Wecker gefallen, also stecke ich mein Handy in
meine Jackentasche. Da ich im Auto meistens das Radio anhabe und mein
Handy nicht, anstatt zu klingeln, die 9. Symphonie spielt, sondern ein
relativ dezentes Brummeln von sich gibt (Nokia 6110, Rufton Low), höre
ich es im Zweifelsfall nicht.
So wichtig, daß ich immer und überall erreichbar sein muß, bin ich auch
nicht und wenn jemand anruft, gibt’s immer noch die Mailbox und ich
rufe zurück.
Wer so wichtig ist, daß er immer erreichbar sein muß, der sollte auch
die Kohle für eine entsprechende Freisprecheinrichtung haben.
Bei Radlern kann ich mir keinen Grund vorstellen, gar keinen.
Das ist alles nur Bequemlichkeit und Angeberei.
Fangt jetzt nicht mit Fahrradkurieren an, die haben Funk und den an der
Schulter, also reden ohne wählen usw.
Ach so, für den netten Radler, der freihändig sicherer fährt als andere
mit beiden Händen:
Da gab es mal einen alten Witz, mit Klein Klaus, der mit dem Fahrrad
ums Haus fährt:
1. Runde: Guck mal Mama, einhändig
2. Runde: Guck mal Mama, freihändig
3. Runde: Guck ma Mama, ohne Fähne….;-)
Stefan