Re: Ich fänd’s ohne Brennstoffzelle nur mit Li-Ion Akku besser! - Fahrrad mit Brennstoffzelle
fahrradenn ich mir angucke, wie klein und leicht bereits ein 50Wh
> Notebook-Akku ist, könnte man problemlos unter dem Gepäckträger einen
> 200Wh Akku anbringen.
>
> Dazu ein kleiner 100W Motor/Generator, und man hätte mindestens zwei
> Stunden lang ordentliche Motorunterstützung. Bei Bremsvorgängen
> könnte man gleich den Akku rückspeisen, und ein paar Solarzellen
> könnten den Akku auch bei Stillstand des Fahrrades laden
> (vorausgesetzt, es steht in der Sonne).
>
> Ich glaube, sowas gibt’s sogar schon…
Mit sowas bin ich schon in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts
rumgegurkt
War im wesentlichen ein verkleidetes Liegerad mit zwei gelenkten
Rädern vorne und einem angetriebenen Rad hinten. Antrieb per
Elektromotor, Pedale zur Unterstützung gabs aber auch noch. Die
Energie kam zwar nicht aus einem Li-Ion- sondern aus einem
hundsgewöhnlichen Bleiakku (vulgo “Autobatterie”) und Nachladen durch
Bremsen war auch nicht drin (das ist auch etwas komplizierter, wenn
es sowohl Strom liefern als auch *wirklich* bremsen können soll),
aber der Rest (inklusive Solarzellen) hat damals schon ganz gut
funktioniert. In der Rennversion (ja, damit wurden tatsächlich Rennen
gefahren - Stichwort ist “Tour de Sol”) waren die Dinger sogar um die
80km/h schnell.