Re: 2009: Apple stellt das iBike vor - Fahrrad mit Brennstoffzelle

fahrradechnology Review - 07.2009
>
> Apple stellt das neue iBike vor
>
> Das neue iBike von Apple kann zwar auch nicht mehr als andere
> Fahrräder, aber die Leute campieren seit wochen im Regen vor den
> Verkaufsstellen um als einer der ersten Besitzer nach Hause zu
> Radeln. Zuvor muss das Rad jedoch online aktiviert werden, sonst
> blockieren die Räder. Wer keinen iTunes Zugang, keine iPod, iBook und
> keine Apple Tätowierung auf der Stirn hat, muss es halt tragen.
> Andere Fahrrad Hersteller sind ab sofort auf dem Markt chancenlos.
> Das iBike ist mit dem revolutionären Muskel-Pommes Antrieb
> ausgestattet, und hat nach Einnahme einer Portion Pommes Rot-Weiss
> durch den Fahrer eine Reichweite von bis zu 100km, bevor nachgefüllt
> werden muss. Aufgrund des hohen Kohlendioxid Ausstoßes von 5g/km ist
> das iBike jedoch nicht in allen Ländern zugelassen.
>
Ich finde das ja jetzt mal wirklich witzig. Auch von mit [ ]. Aber
du bist mir nicht böse, wenn ich anmerke, dass du den Punkt mit dem
neuen Bedienungskonzept etwas stiefmütterlich behandelt hast. Das
iPhone zielt ja auf zwei Bereiche ab: Die Bedienung des Geräts
selber,
und die Einfachheit, mit der die Datensynchronisierung und
auch die Registrierung funktioniert (letzteres bloß in Amerika so
richtig relevant).
Lass mal schauen:

Technology Review - 07.2009
Apple stellt das neue iBike vor
Das neue iBike von Apple revolutioniert die Fitnesswelt. Es
kombiniert die Möglichkeiten von Walking, Joggen, Skaten und
Skilanglauf. Man kann damit aber auch ganz normal Fahrradfahren. Nie
gesehen ist der Formfaktor. Das iBike sieht aus wie ein iPhone im
Querformat; jedoch bestehen beide Seiten aus einem äußerst
kratzfesten Glaskeramikmaterial, das an das iPhone erinnert. Sattel
und Lenker sind unauffällig in die Rechteckform integriert und fahren
bei Berührung des einzigen Bedienungsknopfs des iBikes aus.
Revolutionär ist die Handhabung. Es gibt keine Ketten oder sonstige
mechanische Kraftübertragung. Das iBike wird über zwei Pedalen in
Bewegung gesetzt, die magnetisch an der Seitenfläche des iBikes
haften und (in dieser Ebene) völlig frei auf der ganzen Flöche bewegt
werden können. Das iBike erkennt die “Gesten” des Fahrers und setzt
sie in Bewegung um. Mit kreisenden Bewegungen wird eine gemütliche
Radtour simuliert, während man mit kräftigen “Flicks”, oder
Abstoßbewegungen, Skating oder Skilanglauf nachahmt. Der Antrieb ist
elektrisch; der Hauptanteil der Energie wird durch eine integrierte
Brennstoffzelle (mit Stützakku) geliefert. Die “Tretleistung” des
Fahrers wird ebenfalls zur Stromerzeugung benutzt, wobei der
Widerstand, und damit die Stromerzeugung, stufenlos geregelt werden
können. “I just had enough of bycicles, they all sucked” erklärte
Steve Jobs bei der Vorstellung des iBike. Die bisherigen Fahrräder
seien zu unflexibel und nur auf einen Verwendungszweck ausgelegt
gewesen. Außerdem seinen sie immer viel zu schnell verschmutzt. In
der Tat läßt sich das iBike aufgrund der glatten Oberflächen äußerst
einfach reinigen. Die ersten Kundenreaktionen sind euphorisch.
Kritiker bemängeln jedoch, dass das iBike keinerlei Funktionen biete,
die nicht bereits jahrhundertelang bekannt gewesen seien. Außerdem
sei es abseits befestigter Wege und in schwerem Gelände nicht
einsetzbar. “Dass MTB nicht verfügbar ist, ist völlig
unverständlich”, so ein anonymer Kritiker im heise-Forum. Dass zudem
der Stützakku nicht wechselbar sei, und man nach ca. 2-3 Jahren die
Brennstoffzelle kostenpflichtig beim Händler auswechseln muss,
disqualifiziere das iBike für jeden ambitionierten Radfahrer, Jogger
oder Skater. Das iBike muss über iTunes aktiviert werden, um u. a.
die GPS-Diebstahlsicherung zu aktivieren (GPS wurde diesmal von
vornherein berücksichtigt), was aber prompt zu Sicherheitsbedenken
geführt hat. Das iBike ist zunächst nur auf dem Amerikanischen Markt
erhältlich, und soll zur nächsten Frühjahrssaison auch in Europa
erscheinen. Interessant wird dabei werden, welcher Anbieter von
Routendaten für das integrierte Navigationssystem zum Zuge kommt. Es
wird erwartet, dass Apple auch in diesem Markt nur mit einem Provider
zusammenarbeiten wird.
So, glaube ich, passt die Analogie schon besser…
riven.

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