So ein Fahrrad will ich gar nicht haben - Strike-Bike als Marke
Ich hab so ein Fahrrad mit dem ich seit 3 Jahren fast täglich
rumfahre, welches zwischen 200 und 300 Euro gekostet hat. Mit dem
Teil hab ich auch schon Fahrradurlaub gemacht, mache Einkäufe und
besuche Freunde.
Es hat mehrere Gänge, Pedale und zwei Bremsen, Gepäckträger,
Fahrradkorb, Gestänge für Lowrider und sieht nicht besonders teuer
aus. Dreckig ist es auch. Der billige Schaumstoff am Lenker hat
teilweise Löcher. Ich kann damit so viel transportieren, dass sich
Autofahrer darüber wundern.
Das Fahrrad steht auch mal zwei Nächte am Hauptbahnhof, oder in der
Innenstadt an irgendwelchen Laternen.
Bislang war der Grund, dass ich mir ein neues Fahrrad angeschafft
habe meist, dass ich das vorherige geklaut bekommen habe. Mir ist
bewusst, dass mir dieses Fahrrad auch geklaut werden kann, auch wenn
es in der Regel ein bisschen besser abgeschlossen ist, als die
umstehenden Fahrräder.
Mein Fahrrad ist nicht besonders attraktiv, und ich mag es, gerade
weil es nichts besonderes ist! Es verschafft mir Mobilität und
Unabhängigkeit, die Freiheit keine Stadtbuspläne berücksichtigen zu
müssen.
Sollte es mal geklaut werden, kauf ich mir ein neues (und dann wär
das Strike-Bike eine Option). Das ist zwar lästig, aber nicht
dramatisch. Ich werde keiner superteuren Schaltung hinterherweinen.
Es ist halt ein Fahrrad-Fahrrad.
Mit einem teuren Fahrrad würde ich doch nur Unabhängigkeit verlieren.
Ein teures Fahrrad wär mir lästig. Ein teures Fahrrad würde dazu
führen, dass ich nicht mal mehr trauen würde in eine Kneipe zu gehen,
wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, aus Angst, es wäre nicht mehr
da, wenn ich nach Hause fahren will.
Freiheit statt Angst!
April 7th, 2008 at 08:02
[…] mich noch an das gute alte Bonanza-Rad aus dem 60ern. Nee, das waren die späten 70-er. Ich habe auch mal so ein Ding gehabt. Sauschwer, […]