Oktober 1st, 2008
fahrrad Und zwar weil sie afaik keine (großartigen) Motorgeräusche machen und
> > man sie somit kaum hört, was z.B. für Fußgänger und Fahrradfahrer
> > viel größere Aufmerksamkeit bedeutet. Oder werden die Motorgeräusche
> > gar künstlich erzeugt?
>
> Macht ein Fahrradfahrer mehr Laerm als ein Elektroauto?
Kann sogar sein, aber selbst wenn nicht: Er kann mich mit seiner
Sprache darauf hinweisen (ein Autofahrer wird erst das Fenster
herunterfahren (oder gar kurblen) müssen) oder er kann klingeln, was
im Vergleich zu einer Hupe doch noch _etwas_ angenehmer ist. Und zu
guter letzt werde ich viel lieber von einem Fahrrad angefahren als
von einem Vieltonner. Ich glaube das geht dir genau so.
Übrigens: ist es dir schonmal passiert, dass du (fast) mit jemandem
zusammengestoßen bist, als du um die Ecke eines Häuserblocks (o.ä.)
gefahren bist? Mir schon. Daher klingel ich immer, wenn ich um eine
Ecke fahren muss, bei der ich andere Fahrer/Fußgänger nicht sehen
kann. Nun ist ein Fahrrad-Fahrrad- oder Fahrrad-Fußgänger-crash eher
nicht lebensbedrohlich, wenn aber ein Auto ins Spiel kommt, sieht das
schon ganz anderes aus.
> Ich denke, dass es auf letzteres (kuenstliche Geraeuscherzeugung)
> hinauslaufen wird.
Darauf wollen wir hoffen
wobei natürlich kein nerviges Brummen
sondern ein angenehmeres Geräusch besser ist. Dieser Post gilt
übrigens auch für eine Vielzahl Posts unter diesem hier - ich habe
keine Lust allen Rotgebern zu antworten.
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September 30th, 2008
fahrradast schon richtig verstanden: Flaechendeckend und ausnahmlos
> Tempo 30 fuer Kfz innerorts.
Ja, absoluter Unfug. Dadurch fahren die Wagen idR im dritten oder
sogar im zweiten Gang und brauchen damit doppelt so viel Treibstoff
wie bei 55-60, was mit jedem halbwegs modernem Wagen im 5. Gang
möglich und nebenbei dadurch auch noch leiser ist.
>
> > Sinnvoll? Da kann ich ja nebenherlaufen.
>
> Das kannst Du jetzt auch schon, bei geltendem Tempo 50. Es ist
> laengst keine Neuigkeit mehr, dass die durchschnittliche
> Geschwindigkeit in Staedten unter 20 km/h liegt.
Ach, da der Durchschnitt bei unter 30 liegt (es sind 20-30, nicht
20!), ist es automatisch egal, ob man auf maximal 30 beschränkt? Das
würde ich aber noch einmal nachrechnen.
Außerhalb der Hauptverkehrszeiten liegt meine
Durchschnittsgeschwindigkeit übrigens locker zwischen 40 und 50,
solange man nicht gerade endlos durch Wohngebiete kurvt.
Flächendeckend 30 heißt Luftverpestung und Schneckentempo, eine
absolute Schnapsidee ist das.
> Mit dem Fahrrad oder mit einer Kombination Fahrrad/S-Bahn bin ich
> ueblicherweise schneller als mit dem Auto - und wer mich ueberholt, den sehe
> ich i.A. an der naechsten Ampel wieder.
Ja, dann fahr mal die 15 km Luftlinie, die ich von hier zu Hamburgs
Innenstadt brauche, mit dem Fahrrad. Man sollte nicht immer nur von
den eigenen Kurzstrecken ausgehen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist
hier in den Hauptverkehrszeiten übrigens nicht erlaubt und mit
Bußgeld belegt!
> Wenn ich es schaffe, kann ich ohne belangt zu werden, auf dem Rennrad mit 70
> durch den Ort heizen - konsequenzenlos.
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September 29th, 2008
-barry.ie/?p=743″>fahrradm und Reich wird es immer geben - dies ist eine Grundtatsache der
>Menschheit.
Ja, genau. Und Sklaven und Sklavenhalter wird es immer geben - das ist
eine Grundtatsache der Menschheit.
Und Kaiser und König wird es immer gegeben, sie wurden von Gott
eingesetzt - dies ist eine Grundtatsache der Menschheit.
Die, die auf der Sonnenseite sitzen, haben die zugrundeliegende
Ungerechtigkeit schon immer mehrheitlich als “gottgegeben” oder
“naturgegeben” angesehen.
>Aber es gibt unter uns immer noch solche sozialrevolutionären
>Schwärmer, die glauben, wir würden alle glücklich sein, wenn wir
>in einer sozialistischen Urgemeinschaft leben
Wieso Urgemeinschaft? Und: Wenn, dann kommunistisch.
>in der keiner mehr hat, als der andere.
Auch das ist weder Sozialismus noch Kommunismus. Im Kommunismus sollte
(der Theorie nach) durchaus mehr bekommen, wer mehr braucht. Ich
brauche z. B. keinen Elektrorollstuhl, sondern ein Fahrrad. Oma XY
braucht einen Rollstuhl (und kann einen Elektrorollstuhl gut
gebrauchen), aber braucht kein Fahrrad. Also hätte sie in einem
Kommunismus einen Rollstuhl zu kriegen und ich ein Fahrrad, auch wenn
ein Rollstuhl deutlich teurer / aufwändiger in der Produktion ist, als
ein Fahrrad.
Du wirfst hier scheinbar mit Begriffen um Dich, die Du nicht
verstehst.
>Aber eine solche Gesellschaft ist die reine Utopie.
>Sogar im “real existierenden Sozialismus” der ehemaligen DDR oder
>Sowjetunion gab es Arm und Reich.
Der “real existierende Sozialismus” hat a) nicht für sich in Anspruch
genommen, ein Kommunismus zu sein, somit ist das kein Widerspruch. b)
gehört er (wie Du ja auch selbst gemerkt hast) in Anführungszeichen,
denn er war auch kein Sozialismus, obwohl er sich so genannt hat.
Holger
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September 29th, 2008
fahrradnnvolle Tempolimits heissen z.B. 30 überall in der Stadt
> Was für ein Witz.
Du hast schon richtig verstanden: Flaechendeckend und ausnahmlos
Tempo 30 fuer Kfz innerorts.
> Sinnvoll? Da kann ich ja nebenherlaufen.
Das kannst Du jetzt auch schon, bei geltendem Tempo 50. Es ist
laengst keine Neuigkeit mehr, dass die durchschnittliche
Geschwindigkeit in Staedten unter 20 km/h liegt. Mit dem Fahrrad oder
mit einer Kombination Fahrrad/S-Bahn bin ich ueblicherweise schneller
als mit dem Auto - und wer mich ueberholt, den sehe ich i.A. an der
naechsten Ampel wieder.
> Bist du sicher, daß du nicht von Fahrrädern redest?
Nein, fuer Nicht-Kfz gibt innerorts es keine
Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn ich es schaffe, kann ich ohne
belangt zu werden, auf dem Rennrad mit 70 durch den Ort heizen -
konsequenzenlos.
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September 26th, 2008
>
>> Ich dachte Linux will besser als Windows sein.
> > Wer hat das gesagt?
>
> Was?
Schön gequotemardet. Ich hab es mal wieder ergänzt.
> > Ein Auto ist ja schliesslich auch viel besser als
> > ein Fahrrad.
>
> Und was ist Linux?
>
> a) Eine selbstgebastelte Seifenkiste
> b) Ein Fahrrad für Fische
> c) Ein Ferrari mit Pedalen
d) Ein Betriebssystemkern, der von vielen Menschen eingesetzt wird.
Was ist Windows?
a) Ein graphischer Programmstarter ala dosshell
b) Ein aufgemotztes DOS 6.0
c) (mehr fällt mir nicht mehr ein)
d) Ein Betriebssystem samt graphischer Oberfläche, das von vielen
Menschen eingesetzt wird.
So, jetzt such dir mal was raus. Ich tippe in beiden Fällen übrigens
auf d)
*amnesie*
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September 22nd, 2008
fahrradStatt dir ein Auto zu kaufen, hättest Du dir eine Jahreskarte der
> > Bus/Bahn kaufen können
>
> erzähl mal, wie ich mit bus/bahn zum supermarkt und zurück komme, mit
> 2 einkaufstüten und einem kasten sprudel…
Alternativ: Fahrrad nehmen und Anhänger verwenden - kostet auch nicht
viel (Anhänger einmalig ca. 80 Euro, Fahrrad je nach Modell ab ca.
300 Euro für brauchbare Exemplare, gute Gebrauchte auch billiger) und
geht in der Praxis sehr gut. Das praktiziere ich seit über einem Jahr
so. Nebenbei kann der Anhänger dank Handgriff auch gleich als
Einkaufswagen hergenommen werden.
“Und was ist, wenn es regnet?”
Ja mei - Regenklamotten existieren (inkl. Gamaschen für die Füsse -
dann bleiben die auch schön trocken) und das an- und ablegen macht
vermutlich zeitlich nicht viel mehr aus, als die Parkplatzssuche. Und
bei Regen (wenn man nicht gerade eine Tiefgarage hat) ist das
herumtragen von Kasten und Tüten vom Auto zur Wohnung auch nicht sehr
angenehm.
“Und im Winter?”
Reine Gewöhnungssache. BTW: Spikereifen existieren und dürfen
hierzulande auch auf Fahrrädern benutzt werden. Notfalls hat man halt
ein Fahrrad für den Winter und eins für den Sommer.
*scnr*
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September 18th, 2008
>
> > Provokant schrieb am 4. Februar 2003 19:48
> >
> > > Analüst … schrieb am 4. Februar 2003 19:18
> > > > … denn die Chinesen machen lediglich 1/6 der Weltbevölkerung aus
> > > > und von diesen 1/6 können sich 99,98% keine Software leisten, dass
> > > > über >=5$ kostet …
> > >
> > > Und in China sind gerade so eben ein Fahrrad und ein Reissack
> > > umgefallen.
> > >
> > > Das sind nun einmal Fakten !
> >
> > Looser! Analüst hätte jetzt daraus locker ableiten können, dass genau
> > deswegen Windows das bessere Betriebssystem ist und uns das gute
> > Windows auch in China den Weg in eine bessere Welt ebnet.
>
> 1. Man schreibt “Loser”
Da ich Provokant nicht für einen Verlierer halte, sollte er sich mal
locker machen.
> 2. Wer Windows hat braucht kein Fahrrad mehr!
Hat leider nicht funktioniert. Ich hatte hier noch eine Packung Win
3.11. Als ich mich draufgesetzt habe, um in die Küche zu radeln, hat
die sich nicht bewegt. Sie ist jetzt ziemlich platt. => Windows
ersetzt kein Fahrrad. q.e.d.
> 3. Die Chinesen sollen Windows auch nicht kaufen, sondern produzieren
> …
Warum?
Mentor
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September 18th, 2008
>
> > Ein Dialer könnte die Nummer wiederholt wählen. OK, jetzt sagen
> > wieder einige “selbst schuld”. Aber genauso, wie mich Fahrraddiebe
> > daran hindern, ein wirklich teures Fahrrad zu kaufen, hindern die
> > Dialer möglicherweise viele Leute daran, sich einen Computer
> > zuzulegen. Wie groß mag der wirtschaftliche Schaden dadurch sein?
> > Außerdem hat jeder mal klein angefangen und Fehler gemacht.
> >
> >
> Wenn du das Geld für ein wirklich teures Fahrrad hast,
> solltest du auch das Geld für ein wirklich gutes Schloß haben.
> Ebenso gibt es Security-Firmen die es gern bewachen würden.
> Von der Bahn gibt es einen Fahrradverleih, die Räder sind mit
> modernster Technik ausgestattet was Diebstahlsicherheit betrifft.
>
Und wenn ich wo hin will, wo es keine Security-Firma gibt? Wenn kein
Laternenpfahl zum Anschließen in der Nähe ist? Wenn der Dieb Werkzeug
hat, gegen das selbst mein teures Schloss nicht hilft?
So ein Fahrrad wäre nur begrenzt nutzbar und daher im täglichen
Gebrauch weniger wert als ein billiges. Darum kaufe ich es nicht!
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September 17th, 2008
fahrrado es baulich oder durch Schilder gegeben ist,
muessen Fussgaenger und Radfahrer (im uebrigen auch
landwirtschaftlische Fahrzeuge etc.) die ihnen
zugewiesenen Spuren (Gehwege) benutzen.
Gibt es keinen Radweg, musst du dich mit Radfahrern
auf der Strasse abfinden. Gibt es gar keinen Fussweg,
dann sogar mit Fussgaengern. Es ist im allgemeinen
etwas arrogant zu behaupten, die Strasse sei nur fuer
Autos da.
Und dass ein Radfahrer wie ein Bekloppter faehrt, mag
sein, kommt dir aber eventuell auch nur so vor, da
sich bei einem Fahrrad jede Bewegung auf das Fahrrad
selbst uebertraegt. Und schneller als ein Auto ist
ein Rad nur alle Jubeljahre. Wenn dir ein Fahrrad mit,
sagen wir, 40 km/h (bergab), entgegenkommt, ist das
keine Raserei oder gar beklopptes Fahren, sondern
das gute Recht des Fahrradfahrers (solange die
Hoechstgeschwindigkeit nicht beschraenkt ist), und du
als Autofahrer muss dich entsprechend anpassen.
Leider ist alle Theorie grau. Als ich noch in D war,
war beinahe jeder Fahrradfahrer nachts ohne Licht
unterwegs. Hand raushalten beim Abbiegen scheint ganz
aus der Mode gekommen zu sein. Ich hab’ mir immer gesagt:
Wer gefaehrlich leben will, soll das bitte auch tun.
Aber wenn trotz rausgehaltener Hand etwas passiert,
hat man sich wenigstens rechtlich abgesichert. Die
wenigsten Autofahrer achten naemlich auf soetwas.
Selbst stehende Autos sind eine Gefahr, weil die
meisten Autofahrer es schlichtweg versaeumen, vor
dem Oeffnen der Tuer kurz nach hinten zu blicken.
Gruss,
O’Brien
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September 17th, 2008
fahrradibt so viele Dinge, die mehr oder weniger verboten sind:
>
> - Falschparken
> - bei-Rot-über-die-Ampel-gehen
> - Schwarzfahren
> - Schwarzsehen (GEZ)
> - Steuerhinterziehung
> - Moped frisieren
> - 50 in der Tempo30-Zone
> - Fahrrad ohne Licht
> - Spicken
> - Pornoheft lesen (unter 18)
> - Landwirtschaftsdiesel im PKW verbrennen
>
> usw. usw.
>
> Was eint alle diese Verbote? Richtig, kein Mensch beachtet sie…
Tja, DUMME Menschen beachten sie NICHT. Laß’ Dich doch mal mit ‘nem
frisierten Moped von den Cops erwischen. Und fahr’ mal Tempo 50 in
der 30er Zone, wenn gerade der Blitzer da rumsteht. Oder begegne mir
und meinem Auto im Dunkeln doch mal mit einem Fahrrad ohne Licht…
Die Blöden lernen es immer auf die harte Tour.
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