Fahrrad fahren - Nach der Flut ist vor der Dürre

Gut gesagt: Ein auf Auto optimiertes Leben macht ohne Auto natuerlich
keinen Sinn.
Ich selbst habe vor 3 Jahren mein Auto verschenkt und versuche
seitdem in der Welt klarzukommen. Leider muss ich mir oft ein Auto
leihen, bzw als Mitfahrer nuzten. Das Problem ist die auf Auto
optimierte Gesellschaft. Als Fussgaenger werde ich in Nordafrika
teils wie ein Penner behandelt.
Ich bin selten in Deutschland. Ich muss aber sagen, dass ich in
Deutschland am wenigsten Probleme ohne Auto habe. Das freut mich und
macht Mut.
Allerdings habe ich neulich eine Parkuhr fuer Fahrraeder gesehen…
Bezueglich Fahrrad fahren:
Wuerde man die Zeit, die man fuer den PKW-Fuehrerschein investiert,
lieber fuer ein Fahrrad-Grundlagen-Training verwenden! Dann lernt man
runden Tritt und Windschatten-Fahren. Eine kleine Metallplatte am
Schuh (fuer die Clickpedale), das sieht man nichtmal.
Was man fuer einen Fuehrerschein bezahlt, dafuer kann man ein sehr
gutes Rad kaufen.
Statt ein Buero mit Parkplatz nimmt man ein Buero mit Dusche. Statt
Bierkasten im Getraenkemarkt kaufen, laesst man liefern.
Bald haben wir im ganzen Land die schoensten Radwege, naemlich dann,
wenn in 20 Jahren kein Auto mehr auf den Strassen faehrt…
PS: Das pro-Kopf-Einkommen haengt linear zusammen mit den pro Kopf
zurueckgelegten Kilometern. Eine autolose Gesellschaft muss zunaechst
diesen Zusammenhang durchbrechen!

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